In dieser Interviewreihe zeigen wir die Personen hinter Tolle Immobilien. Wir unterhalten uns heute mit Alexej Verwega, unserem Auszubildenden und neuestem Mitglied im Team Privatimmobilien.
1. Wer bist du und was machst du bei Tolle Immobilien?
Ich bin Alexej und mache seit knapp einem Jahr meine Ausbildung zum Immobilienkaufmann bei Tolle Immobilien. Langfristig möchte ich als Immobilienmakler arbeiten. Hierfür bekomme ich während meiner Ausbildung Stück für Stück das nötige Handwerkszeug.
2. Du bist für deine Ausbildung von Hamburg nach Berlin gezogen. Was hat dir den Mut gegeben, diesen Schritt zu gehen?
Die Idee, für eine Ausbildung nach Berlin zu ziehen, die ich theoretisch auch in Hamburg hätte machen können, kam mir am Anfang schon ein bisschen absurd vor. Gleichzeitig hat mich das auch gereizt. Eine neue Stadt mit einem neuen Umfeld und am Ende war die die Vorfreude auf die Herausforderung größer als der Respekt davor. Rückblickend war es zu 100% die richtige Entscheidung.
3. Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?
Auch wenn die Antwort etwas klischeehaft kling, aber sowas wie einen typischen Arbeitstag gibt es bei mir nicht wirklich. Während ich an einem Tag ein Exposé und Bilder aufbereite, gehe ich an einem anderen Tag zu Besichtigungen oder helfe beim Marketing. Ein typischer Arbeitstag bei mir ist vor allem Abwechslungsreich in jeder Hinsicht.
4. Welche Aufgabe hast du während deiner Ausbildung zum ersten Mal völlig unterschätzt?
Alles.
5. Wirklich? Kannst du ein konkretes Beispiel nennen?
Vollkommen unterschätzt habe ich die Geldwäschedokumentationen, die ich für jeden Käufer und Verkäufer dokumentieren sollte. Ich hatte gedacht, dass das deutlich schneller geht. Tatsächlich war es aber ziemlich aufwändig, alle erforderlichen Informationen zusammenzutragen.
6. Gab es Aha-Momente, in denen du gedacht hast: „Das habe ich mir aber ganz anders vorgestellt”?
Ein echter Aha-Moment war für mich, zu erleben, wie emotional Immobilienentscheidungen sein können. Natürlich spielen Lage, Ausstattung und Kaufpreis eine große Rolle. Am Ende geht es für viele Menschen aber nicht nur um eine Immobilie, sondern um ihr zukünftiges Zuhause und häufig auch um einen neuen Lebensabschnitt. Entsprechend viele Emotionen sind mit dieser Entscheidung verbunden.
7. Hat sich deine Vorstellung über die Maklerarbeit geändert, seitdem du deine Ausbildung angefangen hast?
Definitiv ja. Bevor ich meine Ausbildung angefangen habe, habe ich angenommen, dass Maklerarbeit vor allem aus Besichtigungen und Verhandlungen besteht. Was im Hintergrund alles passieren muss, bevor überhaupt die erste Besichtigung stattfinden kann, war mir nicht bewusst. Mal davon abgesehen hat sich mit der Zeit erst ein gesamtes Puzzle ergeben, was den Maklerberuf tatsächlich alles ausmacht.
Hatte ich vorher eine korrekte Vorstellung vom Maklerberuf? Nein. War ich war trotzdem überzeugt? Ja. Heute ist mein Bild deutlich realistischer und damit einhergehend bin ich noch überzeugter.
8. Welche Eigenschaft aus deiner Heimatstadt Hamburg hilft dir im Berliner Berufsalltag?
Wahrscheinlich die typisch hanseatische Art: ruhig bleiben, direkt kommunizieren und nur das versprechen, was man auch halten kann. Gerade im manchmal etwas turbulenten Berlin kann eine gewisse norddeutsche Gelassenheit manchmal ganz hilfreich sein. Und dass mich Wind und Wetter nicht so schnell aus der Ruhe bringen, schadet bei Außenterminen natürlich auch nicht.
9. Deine 3 Tipps für die zukünftigen Azubis bei Tolle Immobilien
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Stellt viele Fragen; vor allem Fragen, die mit „warum“ anfangen sind besonders wertvoll. Keine Sorge, niemand erwartet, dass ihr am ersten Tag schon alles wisst.
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Seid mutig und lasst euch ruhig herausfordern von Tätigkeiten, mit denen ihr noch nie Berührungspunkte hattet.
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Macht euch Notizen. Am Anfang prasseln so viele unbekannte Begriffe und Abläufe auf einen ein, dass es nahezu unmöglich ist sich alles zu merken. Gute Notizen retten einem erstaunlich oft den Tag.
10. Und die letzte Frage durfte unser Azubi selbst stellen: Warum bist du so schön und eine absolute Legende?
Mit der Schönheit hatte ich vermutlich einfach etwas Glück. An der Legende arbeite ich jeden Tag. Ein gutes Team, das die Geschichte mitträgt, hilft natürlich auch.